Ausbau-Variante C2

Variante C2: seitliche Erweiterung des bestehenden RBS-Bahnhofs
Der heutige RBS-Kopfbahnhof wird seitlich mit einer Anlage ergänzt. Diese umfasst zwei Gleise und ein Mittelperron, welches wesentlich länger (180 m) und breiter (12 m) ist als im heutigen RBS-Bahnhof. Aufgrund der erforderlichen Abstände zum darüber liegenden SBB-Bahnhof kommt die seitliche Erweiterung rund zwei Meter tiefer als der heutige RBS-Bahnhof zu liegen.
Die beiden Gleise der seitlichen Erweiterung werden über Zufahrtstunnel beim Tunnelportal Tiefenaustrasse an die bestehende RBS-Strecke angeschlossen. Der bestehende RBS-Schanzentunnel wird unterfahren, um einen kreuzungsfreien Anschluss zu gewährleisten.
Mit der seitlichen Erweiterung kann der heutige RBS-Bahnhof von 4 auf 3 Gleise zurückgebaut werden, wodurch die Perrons verbreitert werden können. Zusätzlich sind der heutige RBS-Bahnhof und der RBS-Schanzentunnel im Rahmen der Erweiterung für die weitere Bahnnutzung instand zu setzen.
Im Rahmen der Bearbeitung der Studien zeigten sich erhebliche Risiken für die seitliche Erweiterung, insbesondere bezüglich des neuen Doppelspurzufahrtstunnels in einer geologisch heiklen Zone und unterhalb dichter Bebauung.
Die Investitionskosten (Gesamtkosten) für die seitliche Erweiterung inkl. Ertüchtigung des heutigen RBS-Bahnhofs und des Schanzentunnels werden gemäss vorliegender Studien grob auf CHF 524 Mio. geschätzt (Genauigkeit ± 30 %).


