Der RBS baut an der Zukunft

Laut Prognosen des Kantons Bern wird der öffentliche Verkehr bis 2045 um über 30 % steigen. Damit der RBS die wachsende Zahl der Fahrgäste auch in Zukunft (sicher und möglichst komfortabel) befördern kann, braucht es Anpassungen und Ausbauten des Fahrplans, der Infrastruktur, an Fahrzeugen und Gebäuden. Hier finden Sie eine Übersicht über die grösseren, aktuellen Projekte des RBS: 

Neuer RBS-Bahnhof Bern

Der bestehende RBS-Tiefbahnhof in Bern wurde 1965 als erster Schweizer U-Bahnhof eröffnet. Ursprünglich für täglich rund 16'000 Fahrgäste geplant, benützen ihn heute bis zu 60'000 Passagiere pro Tag. Der neue  Bahnhof wird unter den SBB-Gleisen gebaut und soll 2025 eröffnet werden. Mehr zum neuen RBS-Bahnhof Bern...

Die neue S7

Die Mandarinli auf der S7 sind in die Jahre gekommen. Deshalb beschaffen wir in den nächsten Jahren 16 neue Züge für die S7. Diese sollen ab 2018 schrittweise auf die Schiene kommen – bis 2020 sollen alle neuen Fahrzeuge im Einsatz sein. Mehr zur neuen S7...

Das neue Depot in Bätterkinden

In den nächsten 10 Jahren soll das Angebot für die Fahrgäste der Strecke Solothurn-Bern deutlich ausgebaut werden. Für diese Angebotsausbauten braucht der RBS zusätzliche Züge und Platz, um diese zu warten und abzustellen. Mehr zum neuen Depot in Bätterkinden...

Doppelspurausbau Zollikofen – Moosseedorf

Die RBS-Linie Solothurn–Bern ist auf der Strecke Jegenstorf–Bern doppelspurig ausgebaut. Die letzte Ausnahme bildet ein 700 Meter langer Abschnitt zwischen Moosseedorf und Zollikofen. Bei diesem Nadelöhr stösst der RBS an seine Kapazitätsgrenze. Daher baut der RBS die Einspurstrecke zur Doppelspur aus. Mehr zum Doppelspurausbau...

 

Umfahrung Boll-Sinneringen

Die Bahnlinie Boll-Sinneringen und der Bahnhof Boll-Utzigen werden nach Süden verlegt. Damit können drei gefährliche Bahnübergänge in Boll aufgehoben werden und das Gebiet "Boll-Süd" kann erschlossen werden. 

Neues Bahnleitsystem

Derzeit beschafft der RBS für seine Bahnlinien eine neuartige, «intelligente» Betriebsleittechnik. Diese Leittechnik wird künftig alle Stellwerke und auch den gesamten Zugsverkehr von Worblaufen aus zentral steuern. Damit soll der Betrieb mit noch dichterem Fahrplan flüssig bleiben und die heute sehr hohe Pünktlichkeit auch bei zunehmender Nachfrage sichergestellt werden. 

Angebotsausbau 2020/2025

Bis 2030 prognostiziert der Kanton Bern für den öV eine Nachfragezunahme von um die 30 %. Auf Basis dieser Prognose hat der RBS unter der Leitung des Kantons Bern ein Angebotskonzept für die Horizonte 2020 und 2025 entwickelt. Danach wird in den nächsten zehn Jahren das Fahrplanangebot für die Fahrgäste der Strecke Solothurn-Bern deutlich ausgebaut und der Takt auf der Linie Worb-Bern punktuell verdichtet werden.