Boll-Utzigen

Das neue Fahrplanangebot in Boll-Utzigen

S7 IconGleiches Angebot und neue Züge
Bis 2020 werden die alten «Mandarinli» durch neue, vollklimatisierte Züge mit mehr Türen und mehr Niederflur ersetzt. Weitere Informationen zu den neuen Zügen finden Sie hier: https://www.rbs.ch/dieneueS7 

Infrastrukturprojekte in Boll-Utzigen

In Boll-Utzigen wird das Bahntrassee nach Süden verlegt und ein neuer Bahnhof  gebaut. Mit der Verlegung der Strecke können mehrere gefährliche Bahnübergänge im Dorf aufgehoben werden. Ausserdem entsteht zwischen der Kantonsstrasse und der zukünftigen Bahnlinie Platz für die Entwicklung einer zentrumsnahen Siedlung.

Umfahrung Boll-Sinneringen

Aktuell gibt es beim RBS noch vier Bahnübergänge mit Wechselblinkanlage und ohne Bahnschranken. Obwohl diese Bahnübergänge den Vorgaben des BAV (Bundesamt für Verkehr) entsprechen, gehören sie zu den gefährlichsten auf dem gesamten Netz des RBS. Drei dieser vier Übergänge befinden sich allein in Boll. Zudem entspricht die Parallelführung von Schiene und Strasse in einigen Abschnitten nicht mehr den heutigen gültigen Vorschriften.

Aufgrund der engen Platzverhältnisse können die Niveauübergänge nur aufgehoben und die Trennung von Schiene und Strasse nur verbessert werden, wenn die Bahn in Richtung Süden verlegt wird. Bereits 1912 wurde eine Umfahrungsvariante vorgeschlagen und vermutlich aus Kostengründen nicht realisiert. In den 1950er Jahren wurden Studien und Varianten erstellt. Der entsprechende Platz wurde bei der Ortsplanungsrevision 1985 – 1990 reserviert. 

Projektdetails

Seit 2014 ist die Umfahrung Boll-Sinneringen Bestandteil eines entsprechenden Richtplans. Wegen vertieften technischen Abklärungen gab es im Projekt leichte Verzögerungen. Im Juni 2016 sagten die Stimmberechtigten Ja zum Kredit für die Erschliessung des „Kern Boll-Süd“ und machten damit den Weg frei für die Umfahrung Boll-Sinneringen und den neuen Bahnhof. Im September 2017 wird die öffentliche Auflage durchgeführt. Wenn alles nach Plan läuft, sollte die Baugenehmigung für Ende 2018 verfügt werden. 

Der Bahnhof

Geplant sind für beide Richtungen ein je 130 m langes Perron mit einem zentralen, mit Barriere gesicherten Zugang. Die Halteorte der Busse sind so vorgesehen, dass ein Tür-zu-Tür Ein- und Aussteigen analog z.B. Papiermühle möglich ist. Das hölzerne Perrindach überspannt das Perron Bern, das Busperron und die B+R-Anlage. Die Verbindung Moosgasse wird über die Verlängerung Schlossstrasse – Bahnhofplatz mittels einer Unterführung unter den neuen Gleisanlagen gewährleistet.

Der Bahnhofplatz ist als Langsamverkehrszone vorgesehen. Die Zufahrt der Busse erfolgt über die verlängerte Schlossstrasse, die Wegfahrt über die Verlängerung der heutigen Bahnhofstrasse.

Hintergründe zur Geschichte des Projekts und zur Aufhebung von Bahnübergängen beim RBS finden sie im RBS-Blog.

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