Das Fahrplanangebot in Bätterkinden

Das Fahrplanangebot in Bätterkinden wird mit den beiden geplanten Ausbauschritten in den Horizonten 2020 und 2025 markant verbessert: Mehr und schnellere Verbindungen mit teilweise längeren Zügen schaffen die nötige Kapazität, um das prognostizierte Nachfragewachstum im Korridor Bern-Solothurn umweltfreundlich bewältigen zu können. Der Ausbau bedingt entlang der ganzen Strecke mehrere Infrastrukturmassnahmen, darunter in Bätterkinden ein Wendegleis, ein neues Depot und den Ausbau des Bahnhofes.

Horizont 2020

Auf den Horizont 2020 fährt die S8 im Halbstundentakt von Bätterkinden nach Bern, der RE im Viertelstundentakt ganztägig nach Bern und Solothurn. Damit wächst die Anzahl Verbindungen von Bätterkinden in Richtung Bern auf sechs pro Stunde und nach Solothurn auf ganztägig vier pro Stunde.

Verlängerung der S8 nach Bätterkinden
Die heute in Jegenstorf endende S8 wird im Halbstundentakt nach Bätterkinden verlängert und schafft rasche, umsteigefreie Verbindungen in die Agglomeration Bern-Nord: nach Schönbühl, ins Shoppyland, nach Zollikofen und Worblaufen.
 

RegioExpress: Viertelstundentakt, Fahrzeitverkürzung und Fahrt bis Betriebsschluss

Im Horizont 2020 fährt der RE tagsüber durchgehend im Viertelstundentakt nach Bern und Solothurn und ermöglicht so auch schlanke Umsteigeverbindungen auf den Fernverkehr in Bern und Solothurn. Dank der Verlängerung der S8 kann der RE beschleunigt werden, da die nachfrageschwachen Bahnhöfe Schalunen, Büren zum Hof und Grafenried künftig von der S8 bedient werden. Die Fahrzeit zwischen Solothurn und Bern verringert sich im RE von heute 37 Minuten auf 34 Minuten; für Bätterkinden bedeutet dies, dass Bern künftig in 23 und Solothurn in 11 Minuten erreicht wird. In diesem Horizont soll auch das Abendangebot neu konzipiert werden, so dass die RE-Züge grundsätzlich bis Betriebsschluss verkehren.

Horizont 2025

Längere Züge auf dem RegioExpress
Anstelle der heute maximal 120 m langen Züge sollen künftig 180 m lange Züge im Städteverkehr fahren: Dies  bedeutet einen Kapazitätsausbau von 50 %. Als Voraussetzung für die längeren Züge müssen die Perrons der RE-Bahnhöfe auf die neuen, längeren Züge angepasst werden. Ausserdem müssen zusätzliches Rollmaterial beschafft und die Abstell- und Unterhaltsanlagen entsprechend erweitert werden. Dafür wird ein neues Depot am Standort «Leimgrube» in Bätterkinden gebaut.

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<h2>Das Fahrplanangebot in Bätterkinden</h2>