Der RBS macht einen nächsten Schritt in eine klimafreundliche Zukunft und nimmt im August 2021 den ersten e-Bus, einen Mercedes eCitaro, auf der Linie 43 in Betrieb. Drei weitere e-Busse der Marke Scania folgen im Frühling 2022. Diese verkehren hauptsächlich auf den Linien 38, 40, 41, 44, 46 und 47. 

Eine vollständige Umstellung auf Elektrobus-Betrieb ist im städtischen Gebiet rund um Bern und Worblaufen bis voraussichtlich im Jahr 2032 und im ländlichen Raum Lyss und Messen bis 2039 geplant. 

Die Umstellung auf Elektrobus-Betrieb ist komplex und bedeutet nicht nur fürs Fahrpersonal Änderungen im täglichen Arbeitsprozess. Es braucht Anpassungen an der Infrastruktur sowie die Einführung neuer IT-Software. Den Unterhalt der e-Busse gewährleisten unsere Fachleute der Busgarage, welche entsprechend weitergebildet worden sind. Auch das gesamte Fahrpersonal wurde geschult, damit alle mit der neuen Technologie umgehen können und das notwendige fachliche Verständnis aufweisen.

Der RBS setzt auf das Depotladesystem. Die e-Busse werden während den Betriebspausen (d.h. hauptsächlich über Nacht) mit Strom aus erneuerbaren Ressourcen im Depot geladen. Der RBS hat sich aufgrund der Liniencharakteristika und der Vorteile hinsichtlich der betrieblichen Flexibilität für dieses System entschieden. Zudem ist eine zentralisierte Ladestruktur einfacher zu überwachen und zu steuern. 

Nach Umstellung der gesamten Busflotte spart der RBS gegenüber heute jährlich 1,1 Millionen Liter Dieseltreibstoff ein. Umgerechnet auf die Kohlendioxidemissionen bedeutet dies eine jährliche Einsparung von 3’400 Tonnen CO₂.

Nicht nur beim Busbetrieb setzt der RBS auf Elektro-Mobilität, er will seine ganze Dienstfahrzeug-Flotte umstellen. Bereits heute sind mehrere e-Autos im Einsatz.

Die Umstellung auf die neue Technologie ist mit Mehrkosten verbunden. Nur dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Ittigen, dem Kanton Bern sowie von der Stiftung KliK, der branchenweite CO₂-Kompensationsgemeinschaft im Rahmen des CO₂-Gesetzes, kann der RBS diesen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität machen. Mehr Informationen zur Einsparung von CO₂ finden Sie unter KliK Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation.