Generalversammlung: 26,2 Millionen Fahrgäste waren 2019 mit dem RBS unterwegs

Mit einem Betriebsgewinn von 2,3 Millionen Franken und 26,2 Millionen Fahrgästen blickt der Regionalverkehr Bern-Solothurn RBS anlässlich seiner Generalversammlung auf ein gutes Geschäftsjahr 2019 zurück. Im Verwaltungsrat gab es einen personellen Wechsel: Franziska Hügli löst den langjährigen Verwaltungsrat Beat Giauque ab. 
 
Verwaltungsratspräsident Kurt Fluri hatte den Aktionärinnen und Aktionären im Gemeindehaus Urtenen-Schönbühl Positives zu berichten: Bei einem Gesamtertrag von 122,3 Millionen Franken (2018: 112,3 Mio. Fr.) erwirtschaftete der RBS 2019 einen Überschuss von rund 2,3 Millionen Franken. 
Bei den Fahrgastfrequenzen verzeichnete der RBS mit 26,2 Millionen Fahrgästen auf hohem Niveau einen leichten Rückgang von 0,8 Prozent (2018: 26,4 Mio). Davon reisten 18,64 Millionen Fahrgäste mit der Bahn, das sind 200'000 weniger als im 2018. Dieser leichte Rückgang resultiert aus dem Wegfall der Zusatzfrequenzen im Korridor Zollikofen-Bern (baustellenbedingter Ersatzverkehr für die BLS im 2018). Der RBS-Busbetrieb erreichte mit 7,54 Millionen Fahrgästen knapp den Vorjahreswert. 

RBS-Direktor Fabian Schmid informierte über verschiedene wichtige Meilensteine, die der RBS 2019 erreicht hatte: So konnten alle 14 neuen «Worbla»-Züge termingerecht und zuverlässig auf der Linie S7 in Betrieb genommen werden und mit der Eröffnung der neuen Doppelspur zwischen Moosseedorf und Zollikofen das letzte Nadelöhr auf dem RBS-Netz beseitigt werden. Schmid wies des Weiteren auf die Herausforderungen der Zukunft hin. Dies sind die laufenden und bevorstehenden Bauarbeiten und insbesondere natürlich auch die Verarbeitung der (finanziellen) Auswirkungen der Corona-Epidemie.

Die Generalversammlung folgte den Anträgen des Verwaltungsrates und genehmigte den Jahresbericht und die Jahresrechnung 2019 und stimmten einer Revision der Statuten zu. Weiter kam es zu einem Wechsel im Verwaltungsrat: Auf Beat Giauque, der den RBS-Verwaltungsrat gemäss den Statuten nach acht Jahren altersbedingt verlassen muss, folgt Franziska Hügli. Franziska Hügli wohnt in Muri bei Bern, und führt seit neun Jahren eine eigene Unternehmensberatungsfirma in Bern. 

Abschliessend blickte der Berner Regierungsrat Christoph Neuhaus als Gastreferent auf seine ersten zwei Jahre als Verkehrsdirektor zurück.
 

Auskunft erteilt