Im Auftrag der Kantone betreiben der RBS und die BLS je zur Hälfte die S-Bahn Bern. Die S-Bahn Bern ist heute das zweitgrösste S-Bahn-System der Schweiz.
Weitere Infos und das gesamte Liniennetz finden Sie unter: www.s-bahn-bern.ch
Die Spurweite beim RBS beträgt genau einen Meter, während Normalspurbahnen wie die SBB auf einer Spurweite von 1435 mm fahren. In der Schweiz sind 27% des Schienennetzes mit einer Spurweite von einem Meter erbaut worden. Das entspricht einem Meterspurnetz von 1’382 Kilometern.
Weitere Informationen zu Schweizer Meterspurbahnen finden Sie unter www.railplus.ch.
Ein WC würde viel wertvollen Platz wegnehmen im Zug. Pro behindertengerechte Toilette würde sich die Anzahl Sitzplätze im Zug um 16 Sitzplätze reduzieren – das sind über 10%!
Hinzu kommt, dass Zug-WCs sowohl in Anschaffung als auch im Unterhalt und Betrieb relativ teuer sind und im S-Bahn-Betrieb eher selten genutzt werden. Schliesslich sind Zug-WCs immer auch eine Quelle von Problemen verschiedenster Art: Vandalismus, Brandstiftung, Drogenkonsum, Drogenhandel etc.
Der RBS setzt dafür auf stationäre WC-Anlagen an den Stationen, welche in den kommenden Jahren erneuert und auf einen einheitlichen, modernen und selbstverständlich behindertengerechten Standard gebracht werden sollen.
Beim RBS können sie Ihr Velo auch im Zug und Bus mitnehmen, sofern es die Platzverhältnisse erlauben. Für das Velo lösen Sie ein zusätzliches Libero-Einzelbillett für die benötigten Zonen. Das Velo-GA sowie die Velo-Tageskarten sind auch beim RBS gültig.
Gerne dürfen Sie ihre belegten Brote aus dem Tupperware oder ihr asiatisches Dreigangmenü aus der Tüte auch in unseren Fahrzeugen geniessen. Bedenken Sie dabei jedoch die Worte von Francois Duc de La Rouchefoucauld: «Essen ist ein Bedürfnis, geniessen ist eine Kunst.» Die Kunst der Nahrungsaufnahme unterwegs besteht vor allem darin, das Ganze sauber und ordentlich hinter sich zu bringen. Der nächste Fahrgast wird es Ihnen danken.
Das Platzangebot (Taktintervalle und Zugslängen) passen wir - im Rahmen unserer Möglichkeiten - der Nachfrage an. Dazu führen wir regelmässig Messungen der Fahrgastzahlen durch. Der RBS tut, was er kann, um genügend Sitzplätze anzubieten. Gerade zu den Spitzenzeiten morgens und abends müssen unsere Fahrgäste jedoch leider auch mit Stehplätzen rechnen. Mit grösseren Fahrzeugen und dem Ausbau des Fahrplans versuchen wir, mehr Platz zu schaffen.
Unser Tipp: Steigen Sie in den Zügen möglichst weit hinten ein, dort ist es erfahrungsgemäss weniger voll.
Seit 2005 ist in allen Zügen, Bussen Schiffen und Bahnhofsgebäuden der Schweiz das Rauchen verboten. Wir danken unseren Fahrgästen für die Rücksichtnahme und für das Verständnis.
Zu Randstunden fahren in unseren Fahrzeugen Mitarbeitende der Securitrans und der Bahnpolizei mit. Die Mitarbeitenden von Securitrans und Bahnpolizei ergänzen unseren Kontrolldienst und leisten Aufgaben, die unser Personal nicht erbringen kann. Im Gegensatz zu anderen Transportunternehmungen, welche auch eng mit diesen Unternehmen zusammen arbeiten, führen die «Bahnpolizisten» beim RBS auch noch Fahrausweiskontrollen durch.
Das hat mindestens zwei Vorteile: Gerade in den Randzeiten ist das Gewaltpotenzial in den Zügen und Bahnhöfen am grössten und die Präsenz der uniformierten «Bahnpolizisten» wirkt präventiv. Da wir auch zu diesen Zeiten Fahrausweiskontrollen machen, nutzen wir die Synergien und lassen diese von den «Bahnpolizisten» durchführen. So können Kosten eingespart werden. Die Mitarbeitenden der Securitrans und der Bahnpolizei werden eingehend für die Fahrausweiskontrolle sowie für kundendienstliche Belange geschult.
Die Mitarbeitenden von Securitrans und Bahnpolizei sind in ihrer Uniform (teilweise inkl. Schlagstock) unterwegs.
Das regionale Verkehrsangebot wird von den Kantonen und den Regionalkonferenzen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Gemeinden und Transportunternehmen geplant. Bestellt und finanziert wird die Leistung vom Bund und den Kantonen, und auch die Gemeinden beteiligen sich an der Finanzierung. Die Herausforderung bei der Ausgestaltung des ÖV-Angebots besteht darin, mit den beschränkten finanziellen Ressourcen der öffentlichen Hand die verschiedensten Mobilitätsbedürfnissebestmöglich abzudecken.
Am liebsten wären wir immer und überall pünktlich. Doch zum Glück sind auch wir nur Menschen. Bei unangekündigten Verspätungen ab 10 Minuten auf dem RBS-Bahnnetz und ab 20 Minuten beim RBS-Bus erhalten Sie deshalb als Entschädigung eine Einfahrtenkarte an einem unserer Bahnhöfe.
Weitere Informationen finden Sie hier.
Die grossen Fenster im NExT haben unsichtbar getönte Scheiben, welche die Wärme und das UV-Licht dämmen und somit ein «Blenden» verhindern.
Der RBS hat im NExT bewusst auf Sonnenstoren verzichtet. Die grossen Fenster sind zu hoch, so dass die Fahrgäste die Sonnenstoren nicht «bedienen» könnten. Ausserdem sind in den Zügen die Sonnenstoren sehr oft Opfer von Vandalismus und dementsprechend häufig beschädigt und schmutzig.
Unsere neun «LaPrima»-Fahrzeuge sind auf den Linien RE und S8, manchmal auch auf der Linie S7, unterwegs. Die Fahrzeuge werden LaPrima genannt, da sie neben der 2. Klasse auch ein 1.-Klasse-Abteil haben.
Die ursprünglich grauen Fahrzeuge werden seit 2008 nach und nach aufgefrischt: Im Rahmen der Hauptrevision erhalten die knapp 20-jährigen Fahrzeuge einen frischen orangen Anstrich und werden mit einer Klimaanlage ausgerüstet. Im Verlaufe des Jahres 2012 werden alle «La Prima» aufgefrischt sein.
«NExT» steht für Niederflur-Express-Triebzug. Bei uns heissen sie auch «die Orangen». Insgesamt sechs Fahrzeuge sind im Moment auf der Strecke Solothurn-Bern im Einsatz. 2013 kommen nochmals acht neue Orangen dazu. Die NExT bieten einfach mehr: mehr Raum für Gepäck und Kinderwagen sowie eine grössere Beinfreiheit. Mehr Licht durch ein neues Beleuchtungskonzept und unsichtbar getönte Scheiben. Mehr Luft dank einer starken Klimaanlage. Zudem steht NExT für ein erstklassiges Design, ergonomische Sitze und eine moderne Sicherheitseinrichtung dank Videoüberwachung, Notrufstellen, Brandmelde- und Löschanlage.
Die zwei «Seconda»-Fahrzeuge fahren auf der Linie S9, zwischen Unterzollikofen und Bern. Sie verfügen über eine Klimaanlage und über ein grosses Multifunktionsabteil, das mehr Raum und Flexibilität für die verschiedenen Kundenbedürfnisse (Rollstühle, Kinderwagen, Velos etc.) bietet. Die Fahrzeuge sind an jeder Tür mit einem Niederflureinstieg ausgestattet.
Die Mandarinli sind die ältesten Fahrzeuge des RBS. Sie wurden in den 1970er-Jahren beschafft und sind auf den Linie S7, S8 und selten auch auf der Linie S9 unterwegs.
Die Mandarinli werden bis spätestens 2020 durch neue, klimatisierte Züge ersetzt. Auf eine Nachrüstung dieser Züge mit einer Klimaanlage muss der RBS aus wirtschaftlichen Gründen verzichten.
Der RBS ist nicht nur orange, sondern wird auch zunehmend grüner. Bei der Beschaffung von neuen Bussen setzt der RBS seit Jahren auf energieeffiziente und umweltfreundliche Fahrzeuge. Filtertechnik und Einhaltung strenger Normen sind Standart bei Neubeschaffungen, so dass die Emissionen der RBS-Busflotte trotz Zunahme der jährlichen fahrleistungen kontinuierlich sinken.
Beim RBS sind insgesamt über 30 Busse in verschiedenen Grössen im Einsatz. Seit 2011 hat sich sich zudem ein Hybridbus zur Busflotte hinzugesellt. Dieser stösst über 20% weniger Schadstoffe als ein herkömmlicher Linienbus aus.
Steigen Sie jetzt ein und werden Sie Teil des RBS! Wir bieten Ausbildungen für verschiedene Berufen an.
Interessiert? Hier finden Sie sämtliche offene Stellen und weitere Informationen. Oder rufen Sie uns an: Telefon 031 925 55 55.
Der RBS fährt Sie nicht nur von A nach B, sondern bietet Ihnen bei Bedarf sogar ein Dach über dem Kopf. Hier finden Sie alle aktuellen Immobilienangebote. Je nach Saison finden Sie dort Wohnungen, Büroräume oder mit etwas Glück auch mal eine ganze Arztpraxis, welche der RBS vermietet.
Nicht nur das Kürzel RBS, sondern auch QUALITÄT wird bei uns grossgeschrieben. Um uns in Sachen QUALITÄT stets verbessern zu können, erheben RBS-Mitarbeitende sowie externe Testpersonen laufend Daten zur Einhaltung des Fahrplans, zur Sauberkeit und Sicherheit in unseren Fahrzeugen und an unseren Bahnhöfen. Bei Bedarf leiten wir Verbesserungsmassnahmen ein. Sollten Sie mit der QUALITÄT einmal nicht zufrieden sein, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice.
Nein. Das Gleis 7 ist nicht bei allen Transportunternehmungen gültig, auch nicht bei RBS und BSU. Hier gelten Sie mit dem Gleis 7 bei einer Fahrausweiskontrolle als Reisender ohne gültigen Fahrausweis und müssen eine Gebühr bezahlen.
In den unteren Preiskategorien bewirkt das Halbtaxabo tatsächlich keine halben Taxen, sondern erst ab einem bestimmten Betrag. Dies hat mit dem Sockelpreis zu tun, einem minimalen Betrag, den jeder Fahrgast zu zahlen hat, vergleichbar dem Grundpreis beim Taxi.
Ihr Gepäck fährt beim RBS selbstverständlich gratis mit. Zumindest, wenn sie es selber mitnehmen. Für Bahnreisen innerhalb der Schweiz können Sie ihr Gepäck aber auch aufgeben, so kostet Sie jedes Stück 12 Franken pro Weg (mit Familienkarte oder Gruppenbillett nur 10 Franken). Dies gilt für jeden RBS-Bahnhof mit Ausnahme von Bern RBS. Weitere Informationen finden Sie an Ihrem Bahnhof.
Die magische Zahl für alle Hundebesitzer lautet: 30 cm Schulterhöhe. Bewegt sich die Grösse ihres Vierbeiners in diesem Rahmen und führen Sie ihn in einem Behälter mit, dann ist die Fahrt für ihn gratis. Für alle grösseren Hunde gilt der ermässigte Preis 2. Klasse.