Das ist besonders an «Worbla»

Der neue S7-Zug ist kein Standardzug und auch kein Nachbau. Er ist genau auf die Bedürfnisse des Worblentals und dessen Fahrgäste zugeschnitten.

Die Linie S7 ist die meistfrequentierte S-Bahnstrecke im Kanton Bern. Deshalb soll mit der neuen S7 auch der Fahrgastwechsel beschleunigt werden. Das heisst: mehr Türen, um die Ein- und Aussteigezeiten kurz zu halten. 

Damit diese Türen über die gesamte Zugslänge möglichst gleichmässig verteilt werden und alle Türen einen niederflurigen Einstieg ermöglichen sollen, haben wir uns für einen vierteiligen Gliederzug mit acht Doppeltüren auf jeder Seite entschieden. Mehr zum Fahrzeugkonzept hier.

Auch der Innenraum ist besonders. Damit auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste leicht ein- und aussteigen und sich gut im Zug bewegen können, wurde das Multifunktionsabteil mit einem Dreierabteil «gekreuzt». So bleibt Platz für Rollstühle, Kinderwagen und Gepäck.

Die Klappsitze sind mit einem Rückspanner ausgestattet, der ein «Knallen»  beim Aufstehen verhindern soll. Hochgeklappt dienen sie als Anlehnstütze. Gerade in der Rush Hour bleibt hier genug Platz für unsere Berufspendler, welche nur kurz (bis zu elf Minuten Fahrtzeit) zwischen Bern und Bolligen unterwegs sind. 

Der Teppichboden schluckt Geräusche (und wohl auch allerlei Flüssigkeiten) und sorgt so für ein angenehmeres Raumklima. Neben den Dreier- und Viererabteilen werden durchgehend Steckdosen angebracht.
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