Einbezug der Fahrgäste

Wie bestellt man einen neuen Zug? Oder 14 neue Züge? 

Direkter Einbezug von Anfang an

2014 wählte der RBS einen neuen Ansatz. Erstmalig in der Schweiz und auch international in dieser Form noch nie durchgeführt, sollten die Fahrgäste und Anwohnende einbezogen werden. Auf der Ideenplattform Atizo konnten Interessierte während mehreren Wochen Ende 2014 ihre Ideen für «den S-Bahn-Zug der Zukunft» eingeben. Fast 700 Ideen kamen zusammen, von denen einige direkt ins Pflichtenheft einflossen. Andere wurden mit in die Konzeptphase genommen.

Aus den 700 Ideen entstanden noch weitere Fragen, die in einer Online-Befragung Anfang 2015 noch einmal den RBS-Fahrgästen vorgelegt wurde. Mehr zu «Crowdsourcing» und zum Projektablauf finden Sie hier.

Besuch im Stadler-Werk in Bussnang

Dann kam viel Arbeit auf die Projektleitung zu (zum Interview mit dem Projektleiter). Zusammen mit dem gewählten Hersteller Stadler wurde das Pflichtenheft akribisch durchgearbeitet. Jedes Detail wurde geprüft und diskutiert, wie eine Umsetzung machbar wäre. Aus dieser Arbeit entstand dann fast zwei Jahre später aus dem Fahrzeugkonzept und dem Innenraumkonzept eine Maquette, ein Holzmodell im Masstab 1:1. Jetzt wurde aus der Idee der neuen Züge ein anfassbares und begehbares Modell. Und hier konnten wieder Fahrgäste und Anwohnende mitreden. Am 2. Juni 2017 besichtigten Fahrgäste aus dem Worblental das Stadler-Werk in Bussnang und konnten vor Ort die Umsetzung der Ideen prüfen und weitere Inputs anbringen.

Wie der neue Zug ankam, sehen Sie im Video: