RBS 2008: Mehr Passagiere, mehr Ertrag – aber mit Verlust

Der RBS hat 2008 4,5 Prozent mehr Fahrgäste transportiert, die Verkehrseinnahmen um 5,2 Millionen Franken und den Betriebsertrag um 7 Millionen Franken gesteigert. Mit einem Verlust von 7,3 Millionen Franken fiel das Rechnungsergebnis jedoch schlechter aus als im Vorjahr – dies wegen Rückstellungen für die Deckungslücke bei der Pensionskasse.

Insgesamt hat der RBS im 2008 25,6 Millionen Fahrgäste befördert; 20,3 Millionen mit Bahn und Tram und 5,3 Millionen mit dem Bus. Im 2007 hatten noch 24,5 Millionen Reisende den RBS genutzt. Ein neuer Rekord wurde auch im RBS-Bahnhof Bern vermerkt: Neu passieren täglich bis zu 54'000 Fahrgäste den Bahnhof, der ursprünglich für 16'000 Reisende gebaut worden war.

Die erneute Zunahme bei den Fahrgästen schlägt sich auch auf die Verkehrseinnahmen nieder. Vor allem dank dem höheren Anteil aus den Tarifverbundeinnahmen Libero sind diese um 14 Prozent (+ 5,2 Millionen Franken) auf 42,3 Millionen Franken gestiegen. Der gesamte Betriebsertrag des RBS hat um 7 Millionen Franken auf 85,3 Millionen Franken zugenommen. Darin inbegriffen sind die Abgeltungen der öffentlichen Hand in der Höhe von 30,2 Millionen Franken – rund 0,8 Millionen Franken weniger als im Vorjahr.

Das gute ordentliche Jahresergebnis wird durch den ausserordentlichen Vorsorgeaufwand wesentlich getrübt. Zur Einhaltung des Sanierungsplans  der Pensionskasse ASCOOP mussten Rückstellungen in der Höhe von 9,6 Millionen Franken gebildet werden, was in der Gesamtrechnung zu einem Verlust von 7,3 Millionen Franken führt.

Auskunft erteilt