Die neue S7

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Die Inbetriebnahme neuer Züge ist immer eine Herausforderung. RBS-Züge werden nicht «ab Stange» geliefert: Anders als Autos, die hunderttausendfach am Fliessband hergestellt werden, sind unsere Worblas «Unikate», von denen gerade mal 14 Stück produziert werden. Die Worbla ist genau auf die Bedürfnisse des Worblentals und unserer Fahrgäste zugeschnitten.

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Ein neuer Zug muss viele Vorschriften erfüllen. Auch für die Frontscheibe gelten spezielle Bestimmungen. Eine davon haben wir im Januar in Thun getestet. Dort steht die Schiessanlage Wittaumatte, in der verschiedene Beschussszenarien getestet werden können. Gemeinsam mit dem Hersteller unserer Frontscheibe, Glas Trösch, haben wir simuliert, was bei einem Aufprall z.B. eines Vogels passiert. Die Vorgabe ist, dass die Frontscheibe den Beschuss mit den vorgegebenen Parametern aushält. Das Aluminiumprojektil darf die Scheibe nicht durchschlagen.

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Als ich 2014 zum RBS stiess, kam ich neben dem Aufbau der Social-Media-Kanäle schnell mit einem weiteren Projekt in Berührung: der "neuen S7". Wir standen intern noch ganz am Anfang und ich sollte Vorschläge bringen, wie wir die Fahrgäste und Anwohnenden im Worblental auf sinnvolle Weise in die Beschaffung einbinden könnten. Mit dem Start der Social-Media-Kanäle im August 2014 war ich schnell mit den aktuellen Problemen auf der S7 in Berührung gekommen.

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Der erste Zug für die neue S7 ist derzeit in Produktion bei Stadler in Bussnang. Michael Ryf begleitet die Beschaffung als Projektleiter bereits seit 2014. Wir haben uns über seine Arbeit am Projekt unterhalten. 

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Wir suchen einen Namen für die neuen Züge auf der S7. In der ersten Woche sind bereits fast 200 Ideen eingegangen. Bis am 25. Februar können auf atizo.com noch Namensvorschläge eingegeben werden. Alle Infos zur S7 gibt es hier.

Nach den ersten fünf Tagen lassen sich bereits erste Trends ablesen:

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Das Multifunktionsabteil bietet genügend Platz für alle: Auf der linken Seite findet sich eine Reihe von Klappsitzen längs zur Fahrtrichtung. Ihnen gegenüber sind sechs Sitze so angeordnet, dass sich zwei Dreierabteile ergeben. Dadurch gibt es mehr Platz beim Ein- und Aussteigen. Durch den offenen Raum können Fahrgäste direkt nach dem Einsteigen den ihnen angenehmen Platz ansteuern. Die Dreier-Kombination lässt ausserdem Platz für Kinderwagen und Rollstühle, die so in einem "Vierer-"abteil sitzen können. 
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Am 2. Juni besuchten ausgewählte Fahrgäste aus dem Worblental das Stadler-Werk in Bussnang. Dort wird ab 2018 «die neue S7» gebaut. Zur Zeit gibt es sie als 1:1 Holzmodell, eine sogenannte Maquette, an der die letzten Detail-Abklärungen und Anpassungen getätigt werden. Die Fahrgäste konnten sich dort davon überzeugen, wie die Ideen aus dem Ideenwettbewerb von 2014 (gemeinsam mit Atizo 360) umgesetzt wurden. 

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Ein wichtiges Projekt begleitet diesen Blog schon seit Anbeginn: Unsere neuen Fahrzeuge für die S7 (und die S9). Viele Ideen für diese neuen Züge wurden entwickelt und geprüft (wir haben hier und hier darüber berichtet).

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Zu Teil I der Ergebnisse geht es hier. Von den fast 700 Ideen gab es genau eine, die wir nahezu 1 zu 1 umsetzen wollen. Der Countdown zum Schliessen an den Türen kam als Idee #383 auf Atizo. Wir erhoffen uns davon, dass unsere Fahrgäste entspannter einsteigen können und früher erkennen, wann wir abfahren möchten. Die genaue Schaltung dieser Anzeige ist noch en Detail festzulegen.

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Im letzten Herbst haben wir Ideen gesucht für 16 neue Züge, die unsere Mandarinli ersetzen werden. Aus der ganzen Schweiz und halb Europa kamen so fast 700 Ideen zusammen. Wir haben diese intern nach den genannten Kriterien (massentauglich, umsetzbar, nachhaltig) ausgewertet und dann daraus rund 25 konkrete Ansätze entwickelt. Aus einem Teil dieser Ansätze entstand dann im Februar unsere Umfrage, an der sich über 1'200 Fahrgäste der S7 beteiligt haben.